James Dyson
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Herr Dyson, wie würden Sie Ihren Beruf beschreiben?
Dyson Manche nennen mich Erfinder. Dabei gibt es diesen Beruf eigentlich gar nicht. Erfinder sind Ingenieure oder Wissenschaftler, die Technologien entwickeln, um damit neue und bessere Dinge herzustellen. Ich bin zusätzlich sehr designorientiert und habe meine Karriere auch als Designer begonnen. All diese Berufe vereinen sich aber in meiner Tätigkeit.
Sie haben einmal gesagt, dass der Tod Ihres Vaters 1956 - Sie waren damals neun Jahre alt - Sie zu dem gemacht haben, der Sie heute sind.
Dyson Es ist eher ungewöhnlich, in diesem Alter keinen Vater zu haben. Ich habe mich deshalb anders gefühlt und mich zurückgezogen. Es ist schwer zu erklären, aber ich denke, dass ich unterbewusst deswegen immer das Gefühl hatte, mich beweisen zu müssen. Angeblich verloren rund 80 Prozent aller britischen Premierminister seit Robert Walpole ein Elternteil, bevor sie zehn wurden (Robert Walpole lebte von 1676 bis 1745 - Anm. d. Red.). Wenn das stimmt, ist an meiner These etwas dran. Ich bin jedenfalls mit Sicherheit ein Getriebener.
Was hat Ihnen Ihr erster Chef - der Ingenieur und Unternehmer Jeremy Fry - beigebracht?