RSS Mittwoch, 22. Mai 2013

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Der Tsunami und die Folgen

Was Unternehmen fürchten

So dämmen Sie Risiken ein

1. Szenarioplanung

2. Crossfunktionale Teams

3. Hedging

4. Einbeziehung der Kunden

5. Unternehmenskultur

Fazit

Abbildungen + Diagramme
Infografik

Anzahl Seiten: 5
Anzahl Zeichen: 17.657
Anzahl Worte: 2.092
Preis: 6,00 €

Beschaffung

Einkauf in unsicheren Zeiten

Von Thorsten Makowski, Felix Papier und Florian Walter

Von den Folgen der jüngsten Naturkatastrophen wurden viele Einkaufsabteilungen kalt erwischt, wie eine internationale Studie zeigt. Weil fast 40 Prozent der Unternehmen auf das Management externer Risiken verzichten, sind sie unzureichend auf den Ernstfall vorbereitet. Dabei lässt sich ein umfassendes Risikomanagement im Einkauf in fünf Schritten installieren.

Es waren zwei Jahre der unliebsamen Überraschungen für international tätige Unternehmen: erst der Vulkanausbruch auf Island 2010, im März 2011 dann die Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan und im Oktober auch noch die Überschwemmungen in Thailand. Für viele Einkaufsabteilungen hieß das: Materialien kamen zu spät oder gar nicht an, Zulieferer gerieten in Schwierigkeiten oder mussten die Produktion ganz einstellen.

Für Unternehmen mit einem funktionierenden Risikomanagement im Einkauf dürfte das zwar lästig, aber nicht existenzbedrohend gewesen sein. Doch wie die Neuauflage unserer großen globalen Einkaufsstudie zeigt, gibt es in knapp 40 Prozent aller Einkaufsabteilungen überhaupt kein Management für externe Risiken - dazu zählen nicht nur Naturkatastrophen, sondern auch Probleme durch explodierende Rohstoffpreise, politische Unruhen, drastische Änderungen der Wechselkurse oder Lieferanten, die ökologische und soziale Standards nicht beachten.

Wie Unternehmen solche Risiken im Einkauf sinnvoll managen können, zeigen wir Ihnen auf den nächsten Seiten.

Für unsere Studie - die zweite nach 2009 (siehe den Beitrag "Richtig sparen im Einkauf", Harvard Business Manager 4/2010) - befragten wir Einkaufsleiter, CEOs und andere Top-Führungskräfte von 1005 Unternehmen in 67 Ländern. Damit handelt es sich um die größte und international am breitesten angelegte Studie zum Thema Einkauf. Die Daten erhoben wir in der Zeit von August bis Dezember 2011, also etwa ein halbes Jahr nach der Katastrophe in Japan. Die Auswirkungen des Tsunamis und des Atomunfalls von Fukushima spielten deshalb in der Auswahl unserer Fragen eine große Rolle. Neben Konzernen wie Coca-Cola, IBM, Siemens und Bayer befragten wir auch kleine und mittelständische Unternehmen.

Bei der Studie unterstützten uns die American Purchasing Society, der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen, die Internationale Handelskammer (ICC) Deutschland sowie die ESSEC Business School in Paris.

Zum Weiterlesen können Sie das vollständige PDF-Dokument erwerben.




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