RSS Montag, 21. Mai 2012

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Was zeichnet einen globalen Manager aus?

Was muss so eine Führungskraft mitbringen?

Aber sind das nicht nur Einzelbetrachtungen?

Steigen Rückkehrer automatisch auf?

© 2010 Harvard Business Manager

Produktnummer 201006042, siehe Seite 104

GESPRÄCH:

Anzahl Seiten: 5
Anzahl Zeichen: 17.517
Anzahl Worte: 2.409
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Gespräch

"Im Ausland wird niemand reich"

Von Cornelia Geißler und Lothar Kuhn

Siemens-Personalvorstand Siegfried Russwurm erklärt, was globale Manager auszeichnet, wie sich die Entsendestrategie des Konzerns verändert hat und warum Führungskräfte im Ausland Unternehmer in eigener Sache sein müssen.

Wie wichtig ist ein Auslandsaufenthalt für eine Karriere bei Siemens?

RUSSWURM Wir sind in über 190 Ländern der Erde aktiv, da sind global denkende Führungskräfte für uns unverzichtbar. Ab einem gewissen Managementlevel setzen wir Auslandserfahrung voraus.

Was zeichnet einen globalen Manager aus?

RUSSWURM Ich teile unsere weit über 400 000 Mitarbeiter prinzipiell in drei Gruppen ein. Zur ersten zählen die allermeisten Siemensianer - auch viele Manager. Sie arbeiten in ihrer Laufbahn ausschließlich in ihrem Heimatland und leisten hier einen hervorragenden Beitrag für unser Unternehmen. Zur zweiten Gruppe gehören Führungskräfte, die wir dabei unterstützen, ihren Horizont zu erweitern, also außerhalb des Heimatlandes zu arbeiten. Für sie gilt das klassische Delegationsmodell: Sie haben einige Jahre in Deutschland viel geleistet und Expertise in einem speziellen Feld wie beispielsweise dem Kraftwerksbau oder der Medizintechnik erworben. Sie gehen nun für drei bis maximal fünf Jahre ins Ausland und bringen dort ihre Erfahrung ein.

Schließlich gibt es eine Gruppe wirklich global agierender Manager, deren Schreibtisch überall auf der Welt stehen kann. Für sie ist auch klar, dass sich ihr nächster Job je nach Aufgabe wieder in einem anderen Land befinden wird.

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