RSS Montag, 21. Mai 2012

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Starkes Engagement

Wichtige Regeln

Regel 1: Orientieren Sie sich am Geschäftsmodell

Regel 2: Binden Sie die Mitarbeiter richtig ein

Fazit

JOACHIM KLEWES

Anzahl Seiten: 4
Anzahl Zeichen: 10.075
Anzahl Worte: 1.257
Preis: 4,00 €

Corporate Volunteering

Edel, hilfreich und gut

Von Joachim Klewes

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Drei Regeln sorgen dafür, dass Gesellschaft und Unternehmen gleichermaßen vom sozialen Engagement der Mitarbeiter profitieren.

Manager und Mitarbeiter krempeln immer häufiger im Namen ihres Arbeitgebers die Ärmel hoch - aber nicht im eigenen Unternehmen: Freiwillige der Deutschen Bank renovieren Schulen, Bayer-Angehörige helfen krebskranken Kindern, und Mitarbeiter von Nike trainieren Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen im Volleyball.

Hinter diesem Einsatz steckt eine simple Idee. Mitarbeiter engagieren sich für einen guten Zweck, und ihre Firma unterstützt sie dabei. Manche Unternehmer und Topmanager betreiben dieses Corporate oder Employee Volunteering, wie es in der Beratersprache heißt, aus einer Wertorientierung heraus. Sie sind überzeugt, der Gesellschaft etwas zurückgeben zu müssen. Häufiger - und das verringert nicht den Wert des Engagements - steckt die nüchterne Überlegung dahinter, dass sich ein Unternehmen nicht allein an den Interessen der Anteilseigner orientieren sollte. Wer diese Haltung vertritt, will durch Corporate Volunteering die Reputation des Unternehmens verbessern; er hofft so, die Motivation der Mitarbeiter zu steigern, die Sympathie der Kunden zu gewinnen und die Unterstützung durch die Politik zu sichern.

Doch gut gemeint bedeutet nicht immer gut gemacht. Laut einer Untersuchung des Center for Sustainability Management der Universität Lüneburg aus dem Jahr 2006 hat bereits jedes dritte der 120 größten deutschen Unternehmen Erfahrungen mit Corporate Volunteering gesammelt. Allerdings erfolgen diese Aktivitäten der Studie zufolge selten systematisch und kontinuierlich. Auch unsere Erfahrung aus der Beratung von Unternehmen bestätigt dies: Oft startet das Management viele kleine Projekte zu unterschiedlichen Zeitpunkten in verschiedenen Bereichen, ohne sie miteinander abzustimmen.

Wir werden uns im Folgenden eingehender mit der Frage beschäftigen, warum sich Mitarbeiter sozial engagieren und wie Gesellschaft und Unternehmen noch stärker als bisher davon profitieren können.

Starkes Engagement

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