RSS Montag, 21. Mai 2012

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Der Weg bis heute

Das Wesen der Strategie

Die Aufgaben des Strategen

Wie Strategien sich wandeln

Abbildungen + Diagramme
Infografik

Anzahl Seiten: 9
Anzahl Zeichen: 28.501
Anzahl Worte: 3.802
Preis: 4,00 €

Leadership

Die Rückkehr der strategischen Führung

Von Cynthia A. Montgomery

Die Beschäftigung mit Strategie ist vielerorts zu einer Analyse der besten Wettbewerbstaktik verkommen. Strategie ist aber vielmehr das permanente Hinterfragen der Daseinsberechtigung eines Unternehmens. Der Person des CEOs kommt dabei entscheidende Bedeutung zu.

Strategie ist nicht mehr das, was sie einmal war - oder was sie sein könnte. In den vergangenen 25 Jahren wurde Strategie meist als analytisches Problem dargestellt, als eine Art Brainjogging für die linke Gehirnhälfte. Diese Vorstellung und der hohe Einsatz, der mit der Festlegung einer Strategie verbunden ist, haben das Zeitalter der Spezialisten eingeläutet. Unzählige MBA-Absolventen und Strategieberater bemühen theoretische Modelle und Methoden, um Manager bei der Analyse ihrer Branche oder der strategischen Positionierung ihres Unternehmens zu unterstützen.

Diese Auffassung von Strategie hat beträchtlichen Nutzen gebracht. Mittlerweile wissen wir wesentlich mehr darüber, wie sich die Marktkräfte auf die Rentabilität einer Branche auswirken und wie wichtig es ist, dass sich ein Unternehmen von seinen Mitbewerbern absetzt. Dieser Wissenszuwachs ist vor allem dem Eindringen der Ökonomie in die Strategieforschung zu verdanken. Durch dieses Zusammenspiel erhielten strategische Modelle den so dringend benötigten theoretischen und empirischen Unterbau und somit erheblich mehr Stringenz und Substanz.

Doch diese an sich positive Entwicklung hatte eine Reihe unbeabsichtigter Konsequenzen. Vor allem wurde Strategie zu einer Wettbewerbs-taktik verengt und vom übergeordneten Zweck des Unternehmens getrennt. Zudem geriet die einzigartige Funktion des CEOs als Vermittler und Verfechter der Strategie in den Hintergrund, und die übertriebene Fixierung auf einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil lenkte davon ab, dass Strategie eine dynamische Orientierungshilfe für die langfristige Firmenentwicklung sein sollte.

Um das Wesen der Strategie wieder ins rechte Licht zu rücken, müssen wir eine neue Vorstellung von ihr entwickeln: Wir müssen verstehen, dass Wettbewerb ein sich ständig ändernder Prozess ist, der eine kontinuierliche, nicht nur sporadische Führung des Unternehmens erfordert.

Der Weg bis heute

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