RSS Montag, 21. Mai 2012

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Wie geht es besser?

Haben Sie dafür ein Beispiel?

So wie das Telekom-Zeichen oder die BBC-Kennung.

Was haben die Unternehmen davon?

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Marketing

Der Sound der Marke

Von Michael Leitl

Erkennungsmelodien können Kunden begeistern oder nerven. Carl Frank Westermann, Experte für akustische Kommunikation, sagt, wie Unternehmen klingen sollten.

Herr Westermann, was verbinden Sie mit folgender Tonfolge "Da-Da-Da-Dum"?

Westermann Das ist das Erkennungszeichen der BBC während des Zweiten Weltkriegs. Ein sehr gutes Beispiel für eine gelungene Klangmarke. Die Töne stehen für den Buchstaben V aus dem Morsealphabet. Er stand für Victory, Sieg. Gleichzeitig ist es der erste Takt aus Beethovens 5. Symphonie. Das war wirklich gut. Da klingt Respekt für die Hörer mit, die Überzeugung zu siegen - und all das mit nur vier Tönen.

Und was verbinden Sie mit folgender Folge: "Da-Da-Da-Di-Da"?

Westermann Dieses Düdelüt ist das Klanglogo der Telekom. Allerdings ist das schon nahe am Klangterror.

Warum diese harsche Kritik? Heute verbindet vermutlich jeder die Telekom mit diesen hellen, harten Tönen. Sie passen doch gut zur Zeit der Digitalisierung.

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