RSS Mittwoch, 19. Juni 2013

Inhalt Inhalt

Das Projekt

Prinzip 1: Effizienz rangiert vor Innovation

Die Beispiele Glaxo und Wellcome

Die Beispiele Nokia und Ericsson

Die Beispiele Allianz und Aachener und Münchener

Die Beispiele Lafarge und Ciments Français

Prinzip 3: Fehler immer in Erinnerung behalten

Die Beispiele Shell und BP

Die Beispiele HSBC und Standard Chartered

Prinzip 4: Veränderungen sparsam dosieren

Die Beispiele Siemens und AEG

Fazit

Abbildungen + Diagramme
Infografik
Infografik

Anzahl Seiten: 19
Anzahl Zeichen: 46.473
Anzahl Worte: 5.968
Preis: 6,00 €

Strategie

Die vier Prinzipien für dauerhaften Erfolg

Von Christian Stadler

Viele Unternehmen erwirtschaften gute Ergebnisse. Doch in jeder Branche gibt es einen oftmals seit Jahrzehnten unangefochtenen Primus. Eine umfassende Untersuchung europäischer Spitzenunternehmen enthüllt deren Erfolgsgeheimnisse.

Das Geschäft brummt, die Umsätze steigen, der Aktienkurs klettert. Aber wie soll man wissen, ob es nicht noch besser ginge? Wie erfahren Konzernlenker, welche Managementpraktiken für die guten Ergebnisse verantwortlich sind und welche einfach nur keinen sichtbaren Schaden anrichten? Durch Benchmarking. So viel ist klar. Doch es bringt nichts, gute Unternehmen mit schlechten zu vergleichen. Aufschlussreiche Antworten erhält nur, wer gute Unternehmen mit noch besseren vergleicht.

Genau das haben wir getan. In unserer Studie über dauerhaften Erfolg nahmen Hans Hinterhuber, Franz Mathis und ich in den vergangenen vier Jahren mit einem Team von acht Forschern Europas älteste und beste Konzerne genau unter die Lupe.

Bislang konzentrierten sich Untersuchungen unternehmerischer Spitzenleistungen meist auf US-Firmen. Ein typisches Beispiel dafür ist die wegweisende Arbeit von Jim Collins und Jerry Porras, die 1994 durch das Buch "Built to Last" bekannt wurde. (Seit 1997 liegt das Buch auch in deutscher Sprache vor: "Immer Erfolgreich".) Wirklich verwunderlich ist die USA-Lastigkeit der Forschung nicht: Die Daten über US-Unternehmen sind konsistent und leicht zugänglich. Außerdem dominieren in Wirtschaftswissenschaften und Managementlehre immer noch amerikanische Ausbildungseinrichtungen. Schließlich hat es sich tatsächlich als schwierig erwiesen, die Untersuchungen auf europäische Unternehmen auszuweiten. Die meisten der von uns verwendeten Daten waren alles andere als leicht zugänglich.

Wir wollten verstehen, warum es manchen Unternehmen gelingt, über sehr lange Zeiträume hinweg außergewöhnlich erfolgreich zu sein. Was können wir aus den Erfahrungen solcher Unternehmen lernen? Wodurch heben sie sich von anderen alteingesessenen Konzernen ab, die zwar erfolgreich sind, es aber nicht ganz an die Spitze schaffen? Auf der Suche nach Antworten haben wir Unternehmen, die in den vergangenen 50 Jahren außergewöhnliche Ergebnisse erzielt haben, jeweils einem anderen Unternehmen derselben Branche und wenn möglich desselben Landes gegenübergestellt, das solide, aber eben nicht ganz so gute Ergebnisse erzielte - wir verglichen gewissermaßen Goldmedaillen- mit Silbermedaillengewinnern. (Für eine vollständige Liste der untersuchten Unternehmen siehe Grafik Seite 14.)

Im Laufe des Projekts wurden wir von einer Reihe Experten unterstützt: Alfred D. Chandler, Jr., Arie de Geus, Edgar Jones, Michael Mirow, Jerry Porras, Peter Schütte, Risto Tainio und Gianmario Verona.

Zum Weiterlesen können Sie das vollständige PDF-Dokument erwerben.




Nach oben