Schließen Synergie und Autonomie einander aus?
Skeptiker und Befürworter
Messbare Ergebnisse
Sechs Smart Links
1. Ehrgeizige Ziele stecken und Leadership zeigen
2. Strategieprozess integrieren
3. Wissen und Talente zentral entwickeln
4. Umsetzung steuern
5. Prozesse und Methoden standardisieren
6. Systeme und Technologien nutzen
Fazit und Ausblick
Abbildungen + Diagramme
Infografik
Anzahl Seiten: 4
Anzahl Zeichen: 12.435
Anzahl Worte: 1.489
Preis: 4,00 €
Von Michael Büttner, Sebastian Knoll, Petra Rumpf und Günter Müller-Stewens
Viele börsennotierte Unternehmen stecken in der Zwickmühle. Die Investoren am Kapitalmarkt fordern ständiges Wachstum. Dieses allein durch Zu- käufe zu erzielen ist sehr risikoreich. Auch die Möglichkeiten weiterer Kostensenkungsprogramme sind weit- gehend ausgereizt.
Bleibt nur noch die Option, aus eigener Kraft zu wachsen. Uns interessierte insbesondere, welche Rolle die unternehmenseigenen Ressourcen dabei spielen. Setzen Firmen diese geschäftsbereichsübergreifend ein, können sie eine Quelle für Synergien sein.
Das Problem: Produkt- oder Bereichsmanager sind dieser Idee gegenüber oft nicht sehr aufgeschlossen. Sie fürchten, Macht und Kontrolle zu verlieren, ihnen fehlt das erforderliche Vertrauen, oder sie bezweifeln, dass der Nutzen solcher Initiativen den erforderlichen Aufwand rechtfertigt.
Schließen Synergie und Autonomie einander aus?
Das Institut für Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen und die Unternehmensberatung Capgemini haben gemeinsam in einer Studie das Thema Synergiemanagement neu untersucht. Zu diesem Zweck wurden oberste Führungskräfte in 116 der größten Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.