Die sieben wichtigsten Ergebnisse
1. Zwang zur Differenzierung
2. Anspruchsvollere Klienten
3. Erfolgsabhängige Bezahlung
4. Persönliche Netzwerke
5. Hierarchien unter Druck
6. Aufstiegschancen sinken
7. Individuelle Entlohnung
Fazit
Anzahl Seiten: 3
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Preis: 4,00 €
Von Christoph Lechner, Nicola Gesing, Markus Kreutzer und Günter Müller-Stewens
Das einst so glänzende Image der Beratungsbranche hat Kratzer bekommen: Die Verwicklung in Unternehmenskrisen (zum Beispiel McKinsey bei Swissair), die Debatte um hohe Honorarsätze bei öffentlichen Aufträgen (etwa Roland Berger bei der Bundesagentur für Arbeit) und um Netzwerke von Beratern (wie von BCG in der Private-Equity-Szene) haben kritische Diskussionen über die Rolle der Consultants ausgelöst. Auch wirtschaftlich sind die Zeiten schwieriger geworden. Von zweistelligen Wachstumsraten wie in den 90ern waren die Unternehmen in den vergangenen Jahren weit entfernt.
Viele Beratungen überprüfen daher derzeit ihr Geschäftsmodell und arbeiten an einer Neuausrichtung. Für uns war dies Anlass, die Branche und ihre künftige Entwicklung mit Hilfe einer Umfrage genauer zu untersuchen. Insgesamt 186 Beratungsunternehmen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich haben Anfang 2005 den von uns entworfenen Fragebogen beantwortet; zusätzlich haben wir Experten aus der Beraterszene und deren Klienten interviewt.
Die sieben wichtigsten Ergebnisse
Wir haben uns dabei auf die Themen Positionierung und Wettbewerb, das Verhältnis zwischen Klient und Berater, Serviceleistungen, Geschäftsprozesse sowie Personalführung konzentriert. Wir konnten so sieben wichtige Trends herausarbeiten.
1. Zwang zur Differenzierung