Anzahl Seiten: 17
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Preis: 4,00 €
Von William R. Torbert und David Rooke
Die meisten Entwicklungspsychologen sind sich einig: Der Erfolg von Führungskräften ist nicht so sehr durch unterschiedliche Führungsphilosophien, Persönlichkeiten oder Managementstile zu erklären. Er ist vielmehr auf ihre innere "Handlungslogik" zurückzuführen - wie Manager ihr Umfeld einschätzen und reagieren, wenn ihre Entschlossenheit oder ihre Zuverlässigkeit gefragt ist. Und doch versuchen relativ wenige Führungskräfte, ihre eigene Handlungslogik zu verstehen. Und noch weniger ziehen die Möglichkeit in Betracht, diese zu ändern.
Das sollten sie aber tun. Laut einer von uns durchgeführten Studie können Führungskräfte, die sich die Zeit nehmen, etwas über ihre eigene Persönlichkeit und ihre eigene Entwicklung zu lernen, nicht nur ihre Fähigkeiten verbessern, sondern auch die Leistung ihrer Unternehmen positiv beeinflussen. Während unserer engen Kooperation mit der Psychologin Susanne Cook-Greuter - und im Zuge unserer 25-jährigen intensiven, auf Umfragen gestützten Beratung bei Unternehmen wie der Deutschen Bank, Harvard Pilgrim Health Care, Hewlett-Packard, NSA, Trillium Asset Management, Aviva und Volvo - arbeiteten wir mit tausenden von Führungskräften, während diese versuchten, ihre Führungsqualitäten zu verbessern.
Die gute Nachricht ist: Manager, die sich bemühen, ihre Handlungslogik zu verstehen, können ihre Führungsqualität verbessern. Doch hierfür ist es wichtig, erst einmal zu verstehen, welche Art von Führungskraft jemand ist.
Die Handlungslogiken
Unsere Studie basiert auf einem Umfrageinstrument namens "Leadership Development Profile". Bei dieser Methode werden Teilnehmer gebeten, 36 Sätze zu vervollständigen, die mit Wendungen wie "Ein guter Vorgesetzter ..." beginnen und eine Vielzahl an Antwortmöglichkeiten bieten, wie: