Zu Freunden gekommen
Vom Greenhorn zum Bewerbungsprofi
Nichts kann die Sorge ersticken
Wie ich selbst aktiv wurde
Akademia ruft
Der Wert von Outplacement
Für Fairness sorgen
Von George P. Hollenbeck
Zur Wahl des passenden Outplacement- Beraters
Fünf Tips für Arbeitgeber von Cornelia Riechers
Anzahl Seiten: 10
Anzahl Zeichen: 45.082
Preis: 6,00 €
Von Gerald C. Parkhouse
Nach langer Firmenzugehörigkeit plötzlich entlassen zu werden ist eine erschütternde Erfahrung. Nahezu alles, worauf das Leben bisher fest gebaut schien, gerät ins Wanken. Das Selbstwertgefühl bekommt einen argen Knacks, selbst wenn der Rausschmiß allein betriebsbedingte Gründe hat. Wer in eine solche Krise gerät, ist im allgemeinen nicht bereit, seine Empfindungen und Sorgen so offen zu schildern wie der Autor Gerald Parkhouse. Zum Glück verschaffte ihm seine Firma die Hilfe einer professionellen Outplacement-Beratung. So erfuhr er, wie man sich zeitgemäß und marktgerecht bewirbt und welche Chancen sich nutzen lassen. Parkhouse' Erlebnisse sind absolut typisch, nicht nur für Topmanager.
Drei Monate brauchte ich, um den Schock zu überwinden. Da lebte ich noch in England, meinem Geburtsland. 32 Jahre war ich bei einem multinationalen Ölkonzern tätig gewesen, meinem ersten und einzigen Arbeitgeber.
Plötzlich wurde mir mitgeteilt, daß meine Dienste nicht mehr benötigt würden. Ich war 54 und im Marketingbereich sehr erfolgreich - das dachte ich zumindest.
Bei drastisch gefallenen Ölpreisen verfolgte der Konzern eine Strategie der "Kosteneindämmung", die auch ich befürwortet hatte. Allerdings war mir, wie den meisten anderen, nie in den Sinn gekommen, daß diese Strategie mich persönlich treffen könnte. Aber als die Londoner Niederlassung dann "eine Verringerung der Kopfzahl" beschloß, galt das auch meinem Kopf.
Meine Frau und ich waren uns sofort einig, daß wir unsere Energie auf positive Dinge richten sollten, statt lange mit Klagen und Schuldzuweisungen Kraft zu verschwenden. Natürlich gab es unsere finanziellen Verpflichtungen.