RSS Dienstag, 18. Juni 2013

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Abbildungen + Diagramme
Infografik

Anzahl Seiten: 9
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Preis: 6,00 €

Unternehmen müssen genau prüfen, ob sie zu strategischer Partnerschaft schon gerüstet sind

Was einer Kooperation den Erfolg sichert

Von Christoph Bronder

Immer mehr Unternehmen suchen in Allianzen Zeit-, Know-how-, Globalisierungs-, Kosten- und Kompetenzvorteile. Häufig übersehen die Kooperationsstrategen freilich, daß Mitarbeiter, Organisationsstrukturen und Managementsysteme erst auf das Zusammengehen mit einem fremden Partner, der nicht selten ein bislang bekämpfter Rivale ist, vorbereitet werden müssen. Denn Kooperationsfähigkeit ist eine Tugend und darum keineswegs selbstverständlich. Wer diese Fähigkeit erwirbt und nutzt, vermindert nicht nur die Gefahr eines späteren Scheiterns. Er öffnet sich auch Wege zu den attraktivsten Kandidaten einer möglichen Partnerschaft. Was jedoch sind die tragenden Elemente der Kooperationsfähigkeit, und mit welchen Mitteln kann ein Unternehmen sie wirksam verstärken?

DR. CHRISTOPH BRONDER ist Lehrbeauftragter an der Hochschule St. Gallen. Sein Buch "Kooperationsmanagement. Unternehmensdynamik durch Strategische Allianzen" erscheint im Januar 1993 im Campus-Verlag, Frankfurt/New York.

Zunehmend legen die Unternehmen ihre Berührungsängste ab, mehr und mehr sind sie darauf aus, die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen mit Kooperationspartnern zu teilen und so neue Stärken zu entwickeln. Inzwischen stellen strategische Allianzen für Unternehmen eine willkommene Alternative zum Alleingang oder zur Akquisition dar. Erfolgreiche Kooperationen allerdings sind stets durch besondere Fähigkeiten der Partner getragen. Mehr noch, in Umsetzung der Kooperationsstrategie sollten sich diese für jedes beteiligte Unternehmen zu einer "strategischen Erfolgsposition" (siehe Pümpin 1992) namens Kooperationsfähigkeit ausbauen lassen. Diese Fähigkeit erlaubt es einem Unternehmen, das Kooperationspotential innerhalb einer Branche schneller und erfolgreicher als seine Wettbewerber auszuschöpfen. Untersuchungen namhafter strategischer Allianzen lehren, wie überlegene Kooperationsfähigkeit in einer Organisation planmäßig auf- und ausgebaut werden kann, vor allem im Hinblick auf ein vertrauensförderndes Kooperationsverhalten der Mitarbeiter des Unternehmens, eine kooperationsfördernde Organisationsstruktur sowie adäquate Managementsysteme (siehe Abbildung 1).

Vertrauensförderndes Kooperationsverhalten

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