Der traurige Fall
Wie steht es um den Vorstand wirklich?
Wehe, wenn kein Vertrauen herrscht
Die Einheit als Aufgabe
Fazit
Anzahl Seiten: 7
Anzahl Zeichen: 28.410
Preis: 6,00 €
Von Peter H. Schmaldienst
PETER H. SCHMALDIENST ist langjähriger Vorstandsberater mit Sitz in Nürnberg.
Aufsichtsräte sind häufig über den Zustand ihrer Unternehmen nicht umfassend informiert. In der Regel liegt das an einem Vorstand, der intern gespalten ist. Dieser kann dann nicht hinreichend offen - und damit auch rechtzeitig - darüber abstimmen, wie Probleme gelöst werden sollten. Manchmal ist auch persönliches Mißtrauen unter den Vorstandskollegen im Spiel. Solange aber Unklarheiten über die Beurteilung der Lage und denkbare Auswege fortbestehen, werden die Beteiligten sich hüten, den Aufsichtsrat zu informieren. Wer hat schon Lust, sich zu blamieren? Gewiß, in Vorstandsgremien ist oft eine konziliante, sogar lockere und gewöhnlich durchaus sachliche Atmosphäre anzutreffen. Doch wer aufmerksam darauf achtet, wie die Vorstandskollegen persönlich miteinander umgehen, kann meist erkennen, ob man sich in der Führung nicht doch uneins ist. Wie das aussehen kann, wollen wir uns am Beispiel einer Vorstandstagung der nennen wir sie Torrent AG -, dem weltweit drittgrößten Konzern seiner Branche, vor Augen führen.
Der traurige Fall