RSS Donnerstag, 17. Mai 2012

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Anzahl Seiten: 4
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Preis: 4,00 €

Essay

Die sieben populärsten Irrtümer der Markenführung

Von Peter Kenning

MARKETING : Was eine Marke ist, was sie nicht ist und wer für ihre Pflege zuständig sein sollte.

Marken sind der Schlüssel zu den Köpfen und zu den Herzen der Kunden. Richtig eingesetzt, ermöglichen sie es, Premiumpreise zu erzielen, und begründen damit in reifen Märkten einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Dieser Vorteil ist messbar: So belegen diverse Studien, dass Marken die Zahlungsbereitschaft der Kunden im Durchschnitt um 40 Prozent gegenüber alternativen Produkten erhöhen. Dieser Effekt macht das Markenkonzept derzeit so attraktiv, dass alles, was am Thema Marke hängt, eine Sonderkonjunktur erlebt. Werbeagenturen werden zu Markenagenturen, Designstudios zu Markendesignern, und Markenbücher werden momentan schneller geschrieben, als man sie lesen kann.

"Endlich", so möchte man als Markenforscher sagen. Denn ist es nicht höchste Zeit, dass auch der letzte Marketingmanager versteht, dass die Marke das wichtigste Gut einer jeden Firma darstellt?

Gleichwohl: Was die Marke denn nun wirklich für ein sonderbares Geschöpf ist, das kann bislang niemand so präzise sagen. Tatsache ist: Jeder hat seine Ahnungen, aber niemand weiß es wirklich ganz genau. Kaum erstaunlich also, dass es in der Markentheorie und -praxis nur so von Irrtümern wimmelt. Die sieben populärsten sollen im Folgenden kurz dargestellt werden.

Irrtum Nr. 1

Marke ist gleich Markenartikel

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