RSS Donnerstag, 17. Mai 2012

Inhalt Inhalt

Abbildungen + Diagramme
Infografik
Infografik
Infografik

Anzahl Seiten: 7
Anzahl Zeichen: 23.322
Preis: 4,00 €

Projektmanagement

Schneller zum neuen Produkt

Von Horst Wildemann

PROJEKTMANAGEMENT: Produkte zu entwickeln dauert meist länger als ursprünglich geplant. Ein neues Prognosemodell sagt den Zeitbedarf von Entwicklungsprojekten zuverlässig voraus und ermöglicht mittelfristig, die Serienreife zügiger zu erreichen.

Wie planen Manager die Entwicklungszeiten für neue Produkte? Die einfache Antwort auf diese oft heikle Frage lautet in der Regel: Der Kunde legt den Zeitrahmen fest, der Hersteller gibt seine Erfahrungswerte dazu - und das ist es dann auch schon.

Überzieht ein Unternehmen danach um Monate den Termin für die Serienreife des neuen Wärmereglers mit elektronischer Steuerung, kann das Management die Schuldigen für die Verzögerung oft nicht mehr ausmachen. Gründe gibt es meist viele: nachträgliche Änderungswünsche des Kunden, Fortschritte in der Technik, ein hochspezialisierter Zulieferer stellt nicht länger ein wichtiges Bauteil her, die wachsende Komplexität von Produkten durch den bald flächendeckenden Einsatz elektronischer Komponenten oder Patente der Konkurrenz durchkreuzen die ursprüngliche Planung. Die Folge: Die Entwicklungszeiten verlängern sich dramatisch, das Management zuckt ratlos mit den Schultern, wenn es realistische Termine nennen soll.

Dabei wächst der Druck auf die Unternehmen. Der Markt verlangt in immer kürzeren Abständen nach neuen Produkten. Damit wird es für die Verantwortlichen immer wichtiger, den zu erwartenden Zeitaufwand für ein Entwicklungsprojekt voraussagen zu können.

Was bisher fehlt, ist ein auch nur halbwegs zuverlässiges Modell, mit dessen Hilfe sich der Zeitbedarf für Entwicklungsaufgaben und die zu erwartenden Verzögerungen beim Eintreten bestimmter Ereignisse vorhersagen lassen. Es wäre in der Praxis außerordentlich hilfreich. Erstmals könnte das Management Entwicklungsprojekte solide planen und auf eine auch an Dritte vermittelbare Basis stellen. Es könnte fundierter entscheiden, wenn ein Vorhaben ins Stocken gerät. Und schließlich könnte das Management vorbeugend in Terminpläne eingreifen.

Ein praxisgerechtes Vorhersagemodell müsste folgende Anforderungen erfüllen:

Zum Weiterlesen können Sie das vollständige PDF-Dokument erwerben.




Nach oben